Im Namen Allahs, des Allerbarmers, des Barmherzigen.

 

Alle Propheten, von Adam über Abraham, Moses, Jesus, bis hin zu Muhammad, sind die Propheten eines Muslims, und er glaubt an sie und verehrt sie ohne Unterschied. Alle göttlichen Offenbarungen, von der Thora über die Psalmen und das Evangelium bis zum Quran, sind für den Muslim Offenbarungen des Einen Gottes.

 

 

Die drei großen monotheistischen Glaubensrichtungen sind durch den Glauben an einen Gott verbunden. Entstehungsgeschichtlich folgte dem Juden- das Christentum, als letztes der Islam. Jede dieser Glaubensrichtungen nimmt für sich Propheten in Anspruch, die Gottes Wort zu den Menschen brachten. 
 
Im Gegensatz zum Islam, der alle Propheten als Gesandte Gottes ehrt, verneinen die Juden die Existenz Jesu und die Christen die Existenz Muhammads (Frieden und Segen seien auf ihm). Die Frage sei hier erlaubt:
Welche Religion hatte Jesus (Friede sei auf ihm) eigentlich?
Jesus (Friede sei auf ihm) war ethnisch gesehen ein Jude, der als Prophet die göttlichen Offenbarungen an die Menschen ergänzt und die Glaubensumstände der damaligen Zeit durch Taten und Gottes Worte erneuert hat. Leider gibt es keine authentischen Überlieferungen aus seiner Zeit. Das Neue Testament ist nachweislich vielfach verändert worden.
 
"Doch wehe denen, die das Buch mit ihren eigenen Händen schreiben und dann sagen: ""Dies ist von Allah!"", um dafür einen geringen Preis zu erlangen. Wehe ihnen also ob dessen, was ihre Hände geschrieben und wehe ihnen ob dessen, was sie erworben haben! (Quran 2:79)"
 
Der Islam bringt uns nun eine entscheidende Stufe weiter. Der Prophet Muhammad (Frieden und Segen seien auf ihm) hat ebenfalls – sechs Jahrhunderte später – die Botschaft Gottes erneuert. Hierbei handelt es sich allerdings nicht – wie vielfach missverstanden um eine Veränderung der bis dahin gelten den Vorschriften, sondern um eine Rückbesinnung auf die ursprünglich an Moses (Friede sei auf ihm) überbrachten Instruktionen. 
Diese wurden ergänzt und vervollständigt. Es sind, gemäß dem Qur’an, die letzten Offenbarungen an die Menschen, denen keine weiteren folgen werden. Diese göttlichen Offenbarungen hat der Prophet Muhammad (Frieden 
und Segen seien auf ihm) durch den Engel Gabriel (Friede sei auf ihm) erhalten und sind zeitnah im Qur’an durch unmittelbare Zeugen niedergeschrieben worden.
Dieses Werk ist als einzige literarische Quelle niemals verändert worden und existiert heute noch in seiner ursprünglichen Form.
 
"O Leute der Schrift(Christen und Juden), Unser Gesandter (Muhammad)ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles zu enthüllen, was ihr von der Schrift geheim gehalten habt, und (er ist zu euch gekommen,) um gegen vieles Nachsicht zu üben. Wahrlich, zu euch sind ein Licht von Allah und ein klares Buch gekommen.(Quran 5:15)"
 
 
Nur: Warum weiß kaum ein Nicht Muslime , oder ein Muslim der nicht praktiziert, was eigentlich darin steht?
 
"O Leute der Schrift, zu euch ist nunmehr Unser Gesandter (Muhammad)nach einer Zeitspanne zwischen den Gesandten gekommen, um euch aufzuklären, damit ihr nicht sagen könnt: ""Kein Bringer froher Botschaft und kein Warner ist zu uns gekommen."" So ist nun in Wahrheit ein Bringer froher Botschaft und ein Warner zu euch gekommen. Und Allah hat Macht über alle Dinge.(Quran 5:19)" 
 
 
Die Fragen um den Islam drehen sich heute leider um fast nebensächliche Angelegenheiten.
Warum tragen muslimische Frauen Kopftücher? Auch wenn hier die Gegenfragen gestellt werden müssen, warum bis vor gut 100 Jahren  fast  alle  Frauen  v.  a.  im  Gottesdienst Kopftücher getragen haben, warum christliche Nonnen grundsätzlich verschleiert sind oder warum Maria als Vorbild für christliche 
Frauen immer mit Kopftuch dargestellt wird, geht diese Diskussion am Kern des eigentlichen Denkens vorbei. Das Bedecken des Kopfes ist Ausdruck des Glaubens, und nicht  nur ein Erkennungszeichen (ebenso wie das tragen des Kreuzes bei vielen Christen).
 
Ebenfalls am Kern der Sache vorbei geht die Frage,
Warum geistig verwirrte Menschen im Namen Allahs abscheuliche Verbrechen begehen.
Es ist eine Tatsache, dass auch gläubige Menschen manchmal ihre Religion falsch verstehen. Die christlichen Kreuzzüge sind ein gutes Beispiel hierfür. 
 
Von Gewalt gegen Mensch, Tier und Natur distanzieren sich alle Glaubensgemeinschaften, auch der Islam.Viel wichtiger ist die Erkenntnis, dass im Qur’an neben der Klarstellung der vorherigen Offenbarungen Gottes an Seine Propheten (Friede sei mit ihnen) der Sinn des Lebens eindeutig dargestellt wird. Im Qur’an und den Ahadith (Überlieferungen der Worte und Taten des Propheten Muhammad (Frieden und Segen seien auf ihm); Singular: Hadith) sind Vorschriften zu Moral, Ethik und gesellschaftlichen Verhaltensweisen ebenso wie Erklärungen zu freiem Willen und Vorherbestimmung detailliert beschrieben.
 
Altes und Neues Testament sowie der Qur’an bzw. seine Übersetzungen gehören zum Allgemeinwissen eines Jeden. 
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